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Letzte Aktualisierung: 24.05.2019

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Empfang für Babys und Neubürger im Römer

von Ilse Romahn

(08.03.2019) Mit einem Empfang für Neugeborene und Neubürger im Römer hat die Stadt das Überschreiten der Marke von 750.000 Einwohnerinnen und Einwohnern gefeiert.

Oberbürgermeister Feldmann und Stadtrat Schneider empfangen Neubürger mit ihren Babys im Römer
Foto: Stadt Frankfurt / Stefanie Koesling
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„Frankfurt ist eine rasch wachsende Stadt, die neue Bewohner aus nah und fern und vor allem viele junge Familien mit Kindern anzieht. Ihre Anwesenheit ist Beleg für diese erfreuliche Tatsache und die Attraktivität Frankfurts“, begrüßte Oberbürgermeister Peter Feldmann die Teilnehmer dieses sehr speziellen Neubürger-Empfangs.

Die Zahl von 750.000 Einwohnerinnen und Einwohnern ist am 18. Februar 2019 erreicht worden. Wer genau diese Schwelle überschritten hat, ist nicht exakt festzustellen. Eingeladen zu dem Empfang waren deshalb die Eltern aller Frankfurter Kinder, die am 18. Februar 2019 geboren wurden, sowie die Bürgerinnen und Bürger, die an diesem Tag ihren Wohnsitz in Frankfurt angemeldet haben.

Seit 2002 ist in Frankfurt ein ununterbrochener Bevölkerungsanstieg festzustellen, bei dem die Stadt bis jetzt um 130.000 Einwohnerinnen und Einwohner gewachsen ist. Die 700.000er-Marke wurde am 13. Juni 2014 überschritten. Exakt 1711 Tage später waren es bereits 50.000 Frankfurterinnen und Frankfurter mehr. Zum Jahresende 2018 hatte die Bevölkerungszahl noch bei knapp 748.000 gelegen. „Wegen zahlreicher Zuzüge im Januar und Februar haben wir den Meilenstein schon früh erreicht“, sagte Stadtrat Jan Schneider, der für Bürgeramt und Statistik zuständige Dezernent. Er rechnet damit, dass diese Entwicklung anhalten wird: „Derzeit sieht es danach aus, dass bereits Mitte des kommenden Jahrzehnts 800.000 Menschen in Frankfurt leben werden.“

„Der Zuzug von so vielen Menschen stellt die Stadt Frankfurt weiter vor die Herausforderung, entschlossen mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und massiv in die Bildungslandschaft zu investieren“, betonte der Oberbürgermeister.

„Speziell die Senkung der Ticketpreise für Kinder im öffentlichen Nahverkehr auf einen Euro, der Gratis-Eintritt in Schwimmbäder für Kinder bis zum 14. Lebensjahr und der kostenlose Eintritt in städtische Museen sowie den Zoo für alle Kinder, deren Eltern bis 4500 Euro netto im Monat verdienen, sind Ausrufezeichen, dass Frankfurt auch in Zukunft die Stadt bleibt, in der allen – unabhängig vom Einkommen – der gleiche Zugang zu Bildung, Kultur und Freizeiteinrichtungen zusteht“, unterstrich Feldmann. (ffm)