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Letzte Aktualisierung: 22.02.2019

Dole in Burgund FrancheCompté, die Stadt mit der glorreichen Vergangenheit

von Ilse Romahn

(11.02.2019) Die französische Region Burgund-Franche-Comté ist berühmt für ihr Kulturerbe. Vézelay, Cluny, Arc-et-Senans sind klingende Namen. Neun Stätten gehören zum UNESCO-Welterbe. Doch da gibt es noch so viele Schlösser, Festungen, Städte, Dörfer, die Aufmerksamkeit verdienen wie z. B. Dole, die Stadt mit der glorreichen Vergangenheit.

Bildergalerie
Historisches Kleinod in Dole
Foto: bourgognefranchecomte.com
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Der Hafen vonDole
Foto: bourgognefranchecomte.com
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Dole ist eine Stadt mit 23 500 Einwohnern, 45 Kilometer südöstlich von Dijon. Ihr bekanntester Sohn, Louis Pasteur, wurde am 27. Dezember 1822 geboren. Sein Geburtshaus ist heute ein vielbesuchtes Museum in der Altstadt. Auch der bekannte französische Schriftsteller, Marcel Aymé, der hier seine Jugend verbrachte, hat in Dole seine Spuren hinterlassen. Der „Kater Titus“ der durch Aymés Erzählungen streift, findet sich als touristischer Wegweiser auf den Pflastersteinen der Innenstadt wieder.

Der Rundgang über 35 Etappen führt zu Gebäuden, die von der glorreichen Vergangenheit Doles zeugen: Hospiz, Parlament, Universität, Stadtpalais.  Die Stiftskirche Notre-Dame aus dem 16. Jahrhundert beeindruckt durch ihren 75 m hohen Turm. In den Gassen und Gärten und am reizvollen Gerberkanal lässt es sich gut flanieren, und „geheime“ Passagen verbinden Straßenzüge miteinander.

Dole entwickelte sich im Laufe des 13. Jahrhunderts an einem wichtigen Flussübergang des Doubs und kam 1678, unter Ludwig XIV zu Frankreich. Die Stadt ist ein wichtiger Ausgangspunkt für Hausboottouren, und mit dem Fahrrad kann man unter Platanen am Kanal entlangleiten. Von Feinschmeckern wird Dole sehr geschätzt, da es hier zwei Michelin-Sterne-Restaurants gibt, und da jedes Jahr im September ein Schlemmerwochenende organisiert wird (" Week-end gourmand du chat perché", 27.-29. September 2019).

Infos : https://kulturerbe.bourgognefranchecomte.com/