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Letzte Aktualisierung: 18.04.2019

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Die besten U18-Leichtathleten Süddeutschlands messen sich in Frankfurt

Oberbürgermeister Peter Feldmann besucht die Hallenmeisterschaft des Hessischen Leichtathletik-Verbandes

von Ilse Romahn

(04.02.2019) Am Samstag, 2., und Sonntag, 3. Februar, werden in Frankfurt die besten U 18-Leichtathleten Süddeutschlands ermittelt. Gemeinsam mit dem Leichtathletik-Kreis Frankfurt und der LG Eintracht Frankfurt trägt der Hessische Leichtathletikverband die Süddeutschen Hallenmeisterschaften in diesem Jahr in der Leichtathletik-Halle in Kalbach aus.

Siegerehrung mit OB Feldmann
Foto: Stadt Frankfurt / Maik Reuß
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Oberbürgermeister Peter Feldmann begrüßte die Sportlerinnen und Sportler am ersten Wettkampftag und bedankte sich insbesondere beim Hessischen Leichtathletik-Verband für die Wertschätzung der Stadt Frankfurt als wichtigen Leichtathletik-Standort: „Für uns als Stadt Frankfurt ist es eine besondere Ehre, ein so attraktives überregionales Sportevent auszurichten. Wir sind eine Sportstadt, in der nicht nur der DFB zuhause ist, sondern auch 430 Turn- und Sportvereine mit einem Angebot aus 410 Sportarten. Darunter ist die Leichtathletik eine wesentliche Größe.“

Auch die Präsidentin des Hessischen Leichtathletik-Verbandes, Anja Wolf-Blanke, freute sich über die Rückkehr nach Frankfurt: „Alle drei Jahre sind wir mit den Süddeutschen Hallenmeisterschaften hier zu Gast. Für uns als Veranstalter bietet die Halle in Kalbach die besten Bedingungen, um eine Meisterschaft dieser Größenordnung auszutragen.“

Besonders betonte Frankfurts Stadtoberhaupt den Sport als wichtigen Integrationsfaktor: „Hier spiegelt sich der Zusammenhalt einer bunten Stadtgesellschaft. Herkunft, Religion oder Geschlecht spielen im Sport keine Rolle. Deshalb bleibt die Sportförderung - gerade im Kinder- und Jugendbereich - ein wichtiges kommunales Thema.“

Für die Vereine wolle man als Stadt ein verlässlicher Partner sein, der sich für ein funktionierendes Vereinswesen einsetze, unterstrich Feldmann. Auch deshalb müsse es das Ziel sein, eine moderne sportliche Infrastruktur bereitzustellen. Insgesamt 27 Millionen Euro sollen in den kommenden Jahren in die Umgestaltung von Tennisanlagen, Fußballplätzen und auch in den Leichtathletikstützpunkt Hahnstraße in Niederrad investiert werden.

Seinen Dank richtete Feldmann an alle Sportverbände und Vereine sowie die vielen ehrenamtlichen Helfer, die den Leichtathletik-Wettbewerb in Frankfurt erst ermöglichen: „Ohne Sie wäre die Stadt nur halb so lebenswert! Allen jungen Sportlerinnen und Sportlern wünsche ich viel Erfolg und allen Gästen aufregende Wettkämpfe!“, schloss Feldmann in seiner Ansprache.

Insgesamt 814 Teilnehmer aus 236 Vereinen sowie 87 Staffeln starten an beiden Wettkampftagen in unterschiedlichen Disziplinen. Vom Weitsprung der Männer über das Kugelstoßen der weiblichen Jugend U18 bis hin zu den Finalläufen der 4x400-Meter-Staffel, stehen wichtige Entscheidungen auf dem Programm. Auch Kevin Kranz, der zurzeit erfolgreichste deutsche Sprinter und Frankfurts Sportler des Jahres, gehört zum Teilnehmerfeld. (ffm)