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Letzte Aktualisierung: 14.12.2018

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Der Tourismus in Frankfurt wächst weiter – mehr ausländische Übernachtungsgäste

von Ilse Romahn

(26.11.2018) Der Monat September erzielte mit 958.755 Übernachtungen (+4,8 Prozent), resultierend aus 541.247 Übernachtungsgästen (+3,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum), ein neues Rekordergebnis für die Stadt. Es gab in diesem Jahr noch nie so viele Übernachtungen in einem einzigen Monat seit Datenerhebung. Das macht deutlich, dass Frankfurt neben seiner starken Stellung als Geschäftsreisedestination besonders als Städtereiseziel im Inland und Ausland weiter massiv an Bedeutung gewinnt.

Im September fand die internationale Leitmesse Automechanika statt, weitere größere Veranstaltungen standen nicht im Messekalender. Internationale Gäste kamen somit verstärkt aus dem Leisure-Segment. Der Freizeittourismus wurde generell begünstigt durch die Eröffnung der neuen Altstadt.

Von Januar bis September 2018 kamen insgesamt 4.422.187 Übernachtungsgäste (+6,7 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum), die 7.627.495 Übernachtungen (+7,4 Prozent) generierten und dem Tourismusstandort Frankfurt am Main einen deutlichen Zuwachs bescherten.

Die durchschnittliche Verweildauer stieg in den ersten neun Monaten von 1,71 leicht auf 1,72 Tage an. Die Bettenauslastung liegt stabil bei 50,6 Prozent, was einer Zimmerauslastung von rund 71 Prozent entspricht. Die Bettenanzahl stieg von 51.197 auf 55.031 (+7,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum) und die der Beherbergungsbetriebe von 278 auf 297 (+19 Stück) an.

Darüber hinaus macht die Tourismus+Congress GmbH Frankfurt auf folgende Werte aufmerksam: 
- Hinsichtlich der Übernachtungen wächst der Auslandsmarkt (+10,4 Prozent) stärker als der Inlandsmarkt (+5,1 Prozent).

- Die größten Überseemärkte mit den USA (+9,4 Prozent), China (+10,1 Prozent) und Arabischen Golfstaaten (+5,8 Prozent) wachsen auf hohem Niveau.

- Die asiatischen Märkte entwickeln sich unterschiedlich: Während Japan (+5,2 Prozent) und Taiwan (+6,0 Prozent) deutliche Zuwächse haben, verliert Korea (-2,9 Prozent).

- Auch die Zukunftsmärkte Indien (+21,2 Prozent), Russland (+10,3 Prozent) und Brasilien (+3,7 Prozent) sind weiter auf Wachstumskurs.

- Die wichtigsten europäische Auslandsmärkte haben überwiegend zweistellige Zuwachsraten: Großbritannien (+13,6 Prozent), Spanien (+28,2 Prozent), Italien (+24,3 Prozent) und Frankreich (+9,3 Prozent).

- Besonders stark wachsend sind die südosteuropäischen Märkte: Ungarn (+36,4 Prozent), Bulgarien (+33,4 Prozent), Slowenien (+21,2 Prozent) und Rumänien (+12,7 Prozent). (ffm)