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Letzte Aktualisierung: 21.08.2019

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Der ‚Kaiser von China‘ und die ‚Türkischen Musikanten‘, Exotismus auf Höchster Porzellan

von Ilse Romahn

(30.07.2019) Teller, Tassen, Vasen und andere Sammlerstücke waren im 18. Jahrhundert ein dekorativer Raumschmuck und ein Muss auf jeder Festtagstafel. Durch koloniale Erschließungen in Asien und Lateinamerika kamen exotische Abbildungen in Westeuropa in Umlauf.

Bildergalerie
Dejeuner mit indianischen Vögeln Höchster Porzellane
Foto: Stadt Frankfurt / Historisches Museum / Uwe Dettmar
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IG Becker nach Meissener Vorbild Tafelaufsatz um 1750
Foto: Stadt Frankfurt / Historisches Museum / UweDettmar
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 Seltene Blumen, Insekten, Stadtansichten und arkadische Landschaften erweiterten die Kreationen und eroberten schnell die Adelssalons. Auch Darstellungen von schillernden exotischen, sogenannten „indianischen“ Vögeln, türkischen Musikanten und dem Kaiser von China kamen in Mode und waren kein seltenes Gesprächsthema am Tisch der gehobenen Gesellschaftsschichten.

Der europazentrierte Blick auf den Orient und die Versessenheit der europäischen Bevölkerung auf neue, fremdartige Bildsprache werden von Laura Grossbach am Sonntag, 4. August, anhand von Stücken aus der Porzellansammlung des Kronberger Hauses erklärt.

Die Führung im Porzellan Museum, Bolongarostraße 152, beginnt um 15 Uhr. Der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt zwei Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. (ffm)