Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 18.07.2019

Werbung
Werbung

Das müssen Sie im Sommer beim Gebrauch der Biotonne beachten

von Adolf Albus

(01.07.2019) Die meisten von uns freuen sich über die warmen Tage mit echten Hochsommertemperaturen. Mülltechnisch betrachtet – besonders im Hinblick auf die Biotonne – sind die Sommermonate allerdings eher ein Problem. Viele Restmüll- und Biotonnen können schnell zu einer Geruchsbelästigung werden und entwickeln sich zum Anziehungspunkt für Maden und anderes Ungeziefer. Durch welche Methoden man dies so gut wie möglich vermeiden kann, hat die Stadt Bad Soden am Taunus heute für Sie anschaulich zusammengefasst.

Damit der Inhalt Ihrer Biotonne sich im Sommer nicht zu einer Geruchsbelästigung entwickelt, gibt es einen wichtigen Grundsatz: Je trockener und luftiger die Bioabfälle in der Tonne liegen, desto weniger Probleme haben Sie bei Hitze. Dazu folgende Tipps: 

Wickeln Sie Ihre Küchenabfälle mit mehreren Lagen Zeitungspapier ein oder verwenden Sie die bei den Ausgabestellen erhältlichen Papiertüten. Keine biologisch abbaubaren oder kompostierbaren Tüten aus Kunststoff verwenden !!!
 

Lassen Sie feuchte organische Abfälle erst abtropfen.
 

Der Deckel der Biotonne sollte immer verschlossen sein. Denn wenn die Abfälle aus dem Behälter quellen, können dort Fliegen ihre Eier ablegen, aus denen dann Maden entstehen.
 

Lassen Sie frischen Rasenschnitt erst anwelken, bevor Sie ihn in die Biotonne geben. Frisches Gras verklebt schnell, fängt an zu gären und bildet eine Luft undurchlässige Schicht.
 

Kehren Sie Laub an einem sonnigen Tag zusammen.
 

Geben Sie trockene Gartenabfälle dazu. Auch zerknülltes Zeitungspapier, Taschentücher, Küchenpapier und Papierservietten sind zusätzlich erlaubt.
 

Bei großer Hitze empfiehlt sich, die Küchenabfälle extra dick in Zeitungspapier einzuwickeln, damit Insekten keine Brutstätte finden.
 

Ein essiggetränkter Lappen, der in die Biotonne gehängt wird, wirkt ebenfalls gegen Maden.
 

Stellen Sie die Biotonne zur Leerung bereit, auch wenn sie noch nicht voll ist.
Die Biotonne können Sie mit Zeitungspapier (keine Hochglanzbeilagen oder –magazine) auskleiden und den Boden mit Pappe, dickeren Lagen von Zeitungspapier, feinem Astmaterial oder einer Schicht Häckselgut auslegen. Die überschüssige Feuchtigkeit in der Biotonne wird dann aufgesaugt.  
Extra-Tipps für den Sommer: 

Stellen Sie die Biotonne nicht in die pralle Sonne – ein schattiger Platz vermindert die Gärprozesse.
Regelmäßige Tonnenreinigung – am besten mit Regenwasser – beugt Geruchsbelästigung und Madenbefall vor !
Sollte es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zur Geruchs- oder Madenbildung gekommen sein, empfiehlt sich der Einsatz von Ton-/Gesteinsmehl oder Kalk. Achten Sie darauf, dass Sie feinpulverige Produkte verwenden. Diese erzielen auch bei geringen Dosierungen optimale Wirkung. Beim Einsatz von gelöschtem Kalk oder Branntkalk ist besondere Vorsicht geboten. Beide Sorten wirken auf der Haut und in den Augen stark ätzend. Bei Rückfragen können Sie sich natürlich auch jederzeit mit dem städtischen Abfallberater unter der Telefonnummer (06196)2 08 – 109 in Verbindung setzen.