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Letzte Aktualisierung: 21.08.2019

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Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept – ein Meilenstein der Frankfurter Stadtplanung

von Ilse Romahn

(20.05.2019) „Wir stehen voll hinter dem Integrierten Stadtentwicklungskonzept (IStEK)“, erklärten die Vorsitzenden der Koalitionsfraktionen im Römer in einer gemeinsamen Presseerklärung. Das Konzept, das in Kürze von Planungsdezernent Mike Josef der Öffentlichkeit vorgestellt wird, sei in einem aufwendigen Beteiligungsprozess entwickelt worden.

Insbesondere die Planungswerkstätten mit Bürgerinnen und Bürgern seien beispielhaft gewesen – dort wurden Anregungen gesammelt, die in einer notwendigen sorgfältigen Abstimmung aller beteiligten städtischen Ämter und unter enger Abstimmung mit den Koalitionsfraktionen zu einem integrierten Ansatz weiterentwickelt worden seien. Diese Anregungen habe der Planungsdezernent im IStEK konstruktiv aufgenommen. „Wir sind Olaf Cunitz, der den Prozess angestoßen hat, und Mike Josef, der ihn konsequent und zügig weitergeführt hat, dafür dankbar und freuen uns auf die Umsetzung des Konzepts. Eine Zukunftsplanung, zu der die ganze Stadtgesellschaft, die Fachleute und die Stadtverordneten beigetragen haben, wird das Gesicht unserer Stadt in den nächsten fünfzig Jahren prägen“, so Michael zu Löwenstein (CDU), Ursula Busch (SPD) und Jessica Purkhardt und Sebastian Popp (GRÜNE). Von einer Koalitionskrise, wie in einzelnen Medien spekuliert worden sei, könne keine Rede sein.

Natürlich gebe es weiterhin zu einzelnen Vorhaben unterschiedliche Auffassungen, die seit dem Abschluss des geltenden Koalitionsvertrages bekannt seien und immer schon öffentlich diskutiert wurden. Deshalb sei klar und einvernehmlich, dass das Stadtentwicklungskonzept keinen Vollständigkeitsanspruch habe, regelmäßiges Monitoring erfordere und in den folgenden Jahren eine Nachbesserung zu erwarten sei. Das ändere aber nichts daran, dass alle drei Fraktionen in allen anderen Punkten und damit für alle gegenwärtig zur Verwirklichung anstehenden Projekte zu 100% einig seien, und die Verwaltung deswegen mit dem Konzept einen brauchbaren und verlässlichen Arbeitsrahmen für ihre Planungen bekomme. Für die Umsetzung über die nächsten Jahre hinweg werde es in jedem Fall dann verbindliche Beschlüsse der städtischen Gremien geben.

„Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die Medien und alle Stadtverordneten dazu ein, die Umsetzung dieses umfangreichen Konzepts konstruktiv zu begleiten, das Stadtrat Josef voraussichtlich in der übernächsten Woche vorlegen wird“, so die Fraktionsvorsitzenden abschließend.