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Letzte Aktualisierung: 13.12.2019

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Chamber Orchestra of Europe am 2. Juni in der Alten Oper

von Ilse Romahn

(15.05.2019) Als sich im Jahr 1981 – nicht zuletzt bestärkt durch die Unterstützung Claudio Abbados – das Chamber Orchestra of Europe gründete, war es der Beginn einer bis heute währenden europäischen Erfolgsgeschichte. Das derzeit noch in London, ab 2021 in Kronberg im Taunus residierende Kammerorchester mit Mitgliedern aus dem ganzen Kontinent gilt als wichtiger Klangkörper in der internationalen Orchesterlandschaft. Bis heute hat es sich seine künstlerische und finanzielle Eigenständigkeit konsequent bewahrt.

Sir Antonio Pappano
Foto: Musacchio & Iannniello
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Zu den dem Orchester verbundenen Dirigenten zählt der Brite Sir Antonio Pappano, der nach zuletzt zwei erfolgreichen Tourneen mit dem „COE“ auch am Sonntag, 2. Juni 2019, am Dirigentenpult steht, wenn das Orchester einmal mehr der Einladung in die Alte Oper Frankfurt folgt. Von 19.00 Uhr an stellt das Orchester im Großen Saal sein aktuelles Programm vor, unterstützt von der niederländischen Geigerin Janine Jansen – auch sie seit mehr als zehn Jahren eine immer wieder gerne vom COE engagierte Künstlerin. Mit ihnen könne man „wirklich gemeinsam musizieren“, sagt die weltweit gefeierte Geigerin über das stets kammermusikalisch denkende und arbeitende Orchester.

In ihrem gemeinsamen Programm schlagen die Musiker*innen den Bogen von Richard Wagners Siegfried-Idyll zu klassischen Werken osteuropäischer Provenienz: Erstmals in seiner Geschichte widmet sich das Orchester dem 1916 entstandenen ersten Violinkonzert des Polen Karol Szymanowski – ein Werk, dessen Qualitäten Janine Jansen längst zu schätzen weiß: „Die Spannung baut sich von Anfang bis Ende auf. Es gibt so viele wunderschöne, innige Momenten, wo man einfach eins werden möchte mit der Musik“, sagt die Geigerin über das Werk, das in seiner Abkehr von der traditionellen Tonalität und der romantischen Tonsprache als eines der ersten modernen Violinkonzerte gilt.

Das Gegengewicht zu diesem Klassiker der Moderne bilden die acht Slawischen Tänze op. 72, für die Antonín Dvořák slowakische, tschechische und polnische Tanztypen zu einem eigenen Zyklus verband und damit auf den Erfolg seiner ersten Serie Slawischer Tänze (op. 46) reagierte.

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt und der Europäischen Zentralbank

Abonnement Sonntagabendkonzerte, Jugendabo

€ 29,- / 49,- / 69,- / 85,- (Endpreise)  Tickethotline: (069)1340400  ▪  www.alteoper.de