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Letzte Aktualisierung: 15.07.2019

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Borkenkäfer: Im Hofheimer Wald müssen 3.000 Fichten gefällt werden

von Adolf Albus

(03.07.2019) Im ganzen Forstrevier werden Fichten gefällt, die vom Borkenkäfer befallen sind. Revierförster Karlheinz Kollmannsberger berichtet, dass dafür auch ein Harvester im Einsatz ist, aktuell in Lorsbach. Wie immer bei Fäll- und Rückearbeiten werden die Waldbesucherinnen und –besucher dringend gebeten, eventuelle Sperrungen zu beachten. Wer sie missachtet, kann sich in Lebensgefahr bringen.

Circa 5 Prozent der Bäume im Hofheimer Wald sind Fichten. Insgesamt werden circa 3.000 Fichten gefällt, was mehrere Wochen dauern wird. Ihr Anteil wird danach noch etwa 3 Prozent betragen.

Auch Laien können sehen, dass die Nadeln der Fichten braun sind und in Massen abfallen. Diese Bäume sterben oder sind schon tot. Als einzige Maßnahme bleibt nur das schnelle Fällen der befallenen Bäume. Nur so kann verhindert werden, dass die schlüpfenden Käfer des Buchdruckers, einer Art des Borkenkäfers, weitere Fichten zerstören. Die Stämme der gefällten Fichten werden so rasch wie möglich zum Sägewerk transportiert. Der Wert des Holzes ist gemindert, aber es ist noch verwertbar.

Das Fichtensterben in diesem riesigen Ausmaß ist eine Folge des heißen und trockenen Sommers 2018. Die Fichten sind entkräftet und können sich nicht gegen die Buchdrucker wehren, die die Fichten als „Kinderstube“ nutzen.