Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 22.02.2019

Beteiligungsprozess beginnt – Startschuss für die Erarbeitung eines Gesamtkonzepts für ganztätig arbeitende Schulen

von Ilse Romahn

(07.02.2019) Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, hat am 4. Februar den Beginn des Beteiligungsprozesses zur Erstellung eines Gesamtkonzepts für ganztägig arbeitende Schulen eingeleitet.

Für alle Grundschulen und Schulen mit Grundstufen soll in Zusammenarbeit mit den Akteuren im Fachfeld ein Gesamtkonzept entwickelt werden, das die bestehenden Landes- und Kommunalprogramme für ganztägig arbeitende Grundschulen sinnvoll zusammenführt und die Ressourcen optimal nutzt.

„Wir sind in der glücklichen Lage, nicht bei null anfangen zu müssen. Frankfurt verfügt bereits über vielfältige Angebote und Konzepte für die Betreuung unser Schülerinnen und Schüler“, sagt Weber. Mit dem Gesamtkonzept solle das Ziel erreicht werden, eine höhere Übersichtlichkeit und Transparenz des Angebots für Schulen, Träger und insbesondere Frankfurter Familien zu schaffen sowie alle bisher vorhandenen Angebote im Stadtteil miteinander zu verknüpfen. Wichtig sei ihr dabei eine gute Kooperation aller Akteure auf Augenhöhe.

Im Zentrum der Konzepterstellung stehen die Frankfurter Familien, insbesondere die jungen Bürger: „Wir streben in Frankfurt eine Bildungslandschaft an, die den Anspruch ,vom Kind her denken‘ tatsächlich einlöst und die Entfaltung individueller Potentiale ermöglicht. Eine Bildungslandschaft, die die Angebotsvielfalt der innerschulischen und außerschulischen Akteurinnen und Akteure repräsentiert, Chancengleichheit fördert und somit Bildungsbenachteiligung abbaut, so dass kein Kind zurückgelassen wird. Die Ganztagsschulentwicklung ist dabei ein ganz zentrales Thema“, erklärt Sylvia Weber.

Mit der Erarbeitung eines solchen Konzepts komme man dem Vorhaben einen bedeutenden Schritt näher, flächendeckend und bedarfsgerecht Betreuungsplätze anbieten zu können. „Ich arbeite an dem Ziel, den berüchtigten ,Betreuungsknick‘ bei der Einschulung abzuschaffen, und dafür zu sorgen, dass jedes Grundschulkind, das einen Betreuungsplatz braucht, auch einen bekommt. Wir stellen hierfür heute die Weichen“, sagt die Stadträtin abschließend. (ffm)