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Letzte Aktualisierung: 14.12.2018

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Banner, Fahnen und Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

von Ilse Romahn

(22.11.2018) Zum 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen, setzt der Magistrat der Stadt Frankfurt ein deutliches Zeichen gegen sexuelle Übergriffe an Frauen und Mädchen. Vom 22. November bis 4. Januar 2019 hängen auf dem Eisernen Steg vier große pinkfarbene Banner mit der Aufschrift „Respekt. Stoppt Sexismus“ und „Mein Nein heißt Nein“. Die Botschaft ist in elf Sprachen abgedruckt.

Die Stadt Frankfurt will mit der Aktion ein öffentliches Bewusstsein schaffen und Frauen und Mädchen ermutigen, sich Hilfe zu holen. Frankfurter und Frankfurterinnen sollen dazu aufgerufen werden, bei Übergriffen einzuschreiten.

Außerdem beteiligt sich die Stadt Frankfurt – wie schon seit 2005 – am internationalen Tag gegen Gewalt an der Fahnenaktion von Terre des Femmes „25. November – NEIN zur Gewalt an Frauen ein Zeichen. Frei leben – ohne Gewalt“. Die Fahnen werden bundesweit an Rathäusern und anderen Gebäuden gehisst. Auch in Frankfurt wehen die Fahnen an dem Gedenktag vor dem Römer am Eingang zum Paulsplatz und vor dem Bolongaropalast.

Der Arbeitskreis „Runder Tisch gegen häusliche Gewalt Frankfurt West“ lädt gleich zu zwei Veranstaltungen ein: Am Donnerstag, 22. November von 14 bis 17 Uhr findet der Fachtag „Häusliche Gewalt“ unter der Fragestellung: „Warum kehren Frauen nach einer Trennung aufgrund von häuslicher Gewalt oftmals zurück?“ im Jugend- und Kulturzentrum Höchst, Palleskestraße 2, statt.

Am Freitag, 23. November, gibt es von 14 bis 16 Uhr den „Markt der Möglichkeiten - Wege aus der häuslichen Gewalt“. Die Veranstaltung beginnt mit einem Impulsvortrag der Polizei zum Thema „Häusliche Gewalt“. Schüler und Schülerinnen der IGS West Schule begleiten den Vortrag mit einem Pantomimentheater. Veranstaltungsort ist die Aula der IGS West, Palleskestraße 60, in Höchst.

Der Zutritt zu beiden Veranstaltungen ist unentgeltlich. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Informationen gibt es beim Caritasverband Frankfurt, Fachdienst für Migration, Team Höchst, Claudia Santilli, Telefon (069)3140880.

Der Verein „Frauen helfen Frauen“ plant am Samstag, 24. November, von 14 bis 16 Uhr eine Aktion auf dem Opernplatz. Sie machen mit einem Infostand und Visualisierungen auf das Thema häusliche Gewalt aufmerksam.

Sexuelle Übergriffe und Gewalt kommen das ganze Jahr vor und überall. Sie sind keine Frage von nationaler oder sozialer Herkunft. Sie geschehen im öffentlichen Raum und sehr häufig auch im Arbeitsleben oder zu Hause.

Frauen und Mädchen, die von Gewalt betroffen sind, können sich in Frankfurt an Beratungsstellen und Frauenhäuser wenden. Hier finden sie Unterstützung bei sexueller Gewalt, häuslicher und auch digitaler Gewalt, bei Stalking und für Opfer von Menschenhandel. Adressen und Informationen gibt es auf der Webseite des Frauenreferates: https://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2901&_ffmpar[_id_inhalt]=5555585 (ffm)