Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 22.01.2019

Bad Dürkheim wirbt mit neuer Image-Broschüre

von Michael Hörskens

(10.01.2019) Bad Dürkheim ist sicherlich ein „Hot Spot“ in der Pfalz. Dies belegt nachdrücklich die neue Image-Broschüre der Kurstadt mit dem Titel „Bad Dürkheim - die pure Vielfalt“. Auf 44 Seiten werden hier in Wort und Bild die zahlreichen Highlights der Weinbaugemeinde eindrucksvoll dargestellt. Die Broschüre der örtlichen Tourist Information stellt neben der Internet-Präsenz www.bad-duerkheim.com das entscheidende Medium dar, um Gäste für eine Reise hierher zu inspirieren.

Macht Lust auf eine Reise in die Pfalz: die neue Bad Dürkheimer Image-Broschüre
Foto: Michael Hörskens
***

Neben beeindruckenden Fotos machen auch die Texte von Gerrit Altes von der Tourist-Info und Michael Dostal vom Vielpfalz-Verlag mächtigen Appetit auf einen Besuch in Bad Dürkheim. Die beiden Autoren kredenzen ein Menü von besten Schmankerln, welche die Kurstadt zu bieten hat. Reizvolle Häppchen, genussfertig komponiert zu einem stimmigen Ganzen. Kaum eine Region in Deutschland, so sind sich Altes und Dostal sicher, steht für Genuss und Lebenslust derart wie die Deutsche Weinstraße, an der Bad Dürkheim liegt. Deshalb bildet der Genuss der roten Faden, der sich durch die Broschüre zieht. Man hebt dabei die Alleinstellungsmerkmale der Destination gegenüber anderen Regionen in den Vordergrund.

Im Mittelpunkt des Genießens stehen - wie könnte es anders sein - natürlich der Wein und das Essen. Doch es gibt hier noch wesentlich mehr. So wurde für die Image-Broschüre ein Konzept entwickelt, welches fünf Genuss-Welten beinhaltet. Neben „Genuss schmecken“ noch die Themen „Genuss entdecken“ für das Wandern und andere Aktivitäten, „Genuss feiern“ für Veranstaltungen, „Genuss spüren“ steht für Wellness und Gesundheit“, während „Genuss leben“ schließlich beinhaltet Kultur und andere Leidenschaften. In all den Genusswelten muss Bad Dürkheim nichts importieren. Der Gast genießt, was hier gewachsen ist und wächst oder schon seit Jahrhunderten einfach da ist. Der Wein ebenso wie der Wald oder die Bodenständigkeit, Gemütlichkeit sowie Fröhlichkeit der Einheimischen. In der Summe von alldem ergibt sich ein bemerkenswertes Gesamtergebnis.

Sehenswürdigkeiten wie die Limburg, ein ehemaliges Kloster, oder die Sandstein-Formation Drachenfels sind allemal einen Besuch wert. Im Kurpark, durch den die wieder offen gelegte und renaturierte Isenach fließt, kann der Besucher entspannt flanieren oder am Gradierbau salzhaltige Luft atmen, wobei die Sole von Salzstöcken tief im Erdreich stammt. Das größte Fass der Welt ist ebenso ein Hingucker wie die kleine Michaelkapelle auf dem Michelsberg. Bei den vielen Festen in der Stadt erleben die  Gäste eine urwüchsige Gemütlichkeit. Hier sitzen Einheimische und Fremde gemeinsam und heiter an Tischen. Besonders im September beim Wurstmarkt, dem größten Weinfest weltweit. Aber auch die Weinbergnächte im Frühjahr oder das Winzerpicknick im Kurpark werden in der Broschüre empfohlen.

Zudem stößt man in des Stadtteilen auf Sehenswertes. Da wäre etwa die mächtige, im 13. Jahrhundert erbaute Hardenburg, die aufgehübscht wurde und auch eine Ausstellung beherbergt. Die Mauern, Bollwerke, Wehrgänge und Katakomben laden, so die Autoren, förmlich zum Entdecken, Erleben und Erobern ein. In Ungstein wurde in den 80er Jahren am Weilberg ein früheres römischen Weingut entdeckt, welches freigelegt und liebevoll in Teilen saniert wurde. Hier werden im Sommer schöne Feste gefeiert.

Wer Lust aufs wandern hat, der findet in den angrenzenden Wäldern ausgiebig Gelegenheit. Auf zahlreichen markierten Wegen kann man die Natur in vollen Zügen genießen und die Seele baumeln lassen. Auch ein Spaziergang durch die pittoreske Weinberglandschaft kann Balsam für die Seele bedeuten. Wohlfühlatmosphäre erlebt der Gast auch in zahlreichen Weinstuben und Restaurants, wo unterschiedliche kulinarische Genüsse offeriert werden.

Wer kulturell auf seine Kosten kommen möchte, der kann im Stadtmuseum oder im Pfalzmuseum für Naturkunde auf Zeitreise gehen oder Interessantes über die Geologie des Landstrichs sowie die Tier- und Pflanzenwelt erfahren. Nicht zuletzt wartet der „Limburg Sommer“ in der Klosterruine jedes Jahr mit abwechslungsreichen Veranstaltungen auf, verspricht die Image-Broschüre.

Und dann gibt es noch ein ganz besonderes Pfund, mit dem die Kurstadt wuchern kann: den Dürkheimer Advent. Bei diesem Weihnachtsmarkt offenbart die kleine Kurstadt wahre historische Dimensionen. Auf der Limburg oben berief Kaiser Konrad II. nämlich im Jahr 1038 eine Synode ein, bei der er festlegte, dass es jedes Jahr grundsätzlich nur vier Adventssonntage nur geben darf. Er war kurz zuvor bei seinem Cousin in Straßburg, der dort Bischof war, und musste erzürnt feststellen, dass man dort fünf Adventssonntage, mancherorts gar munter deren sechs feierte. Das war dem Herrscher zu bunt geworden, so dass er eine bindende Verordnung mit nur vier Adventssonntagen erließ. Seither gilt des Kaisers Machtwort noch heute in der christlichen Welt, und dies weltweit.

Info: Tourist Information, Kurbrunnenstraße 14, 67098 Bad Dürkheim, Tel. 06322 935 141, www.bad-duerkheim.de