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Letzte Aktualisierung: 22.05.2019

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Ausgehen à la Monegasque / Szenetreffpunkte im Fürstentum Monaco

von Ilse Romahn

(02.05.2019) Der Formel 1 Grand Prix de Monaco steht vor der Tür und bald richtet sich der Blick der Öffentlichkeit wieder ins kleine Fürstentum an der Côte d’Azur. Ob Restaurantneueröffnung oder Trendbar – in den folgenden Einrichtungen in Monaco gibt sich die Szene derzeit die Klinke in die Hand.

Coya-Restaurant
Foto: MONTE-CARLO Société des Bains de Mer
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Gaumen-Verwöhnprogramm
Das mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnete Restaurant Louis XV im Hôtel de Paris wartet nach soeben vollendeter Renovierung mit Überraschungen auf. Alain Ducasse beschreibt seine feinsinnig komponierte Restaurantkarte als „Küche, die die Sonne besingt“. Seine von der Côte d’Azur inspirierte Cuisine räumt den Erzeugnissen und Aromen der Region einen besonderen Stellenwert ein – von Fisch aus lokalem Fang über Kräuter und Gemüse aus dem Hinterland bis hin zu kräftigen Brühen. Die auf das Menü abgestimmten edlen Tropfen lagern im sagenumwobenen Weinkeller des Hotels, der mit 500.000 Flaschen auf fast 5.000 Quadratmetern im Hinblick auf seine Grundfläche weltweit als der größte Weinkeller in einem Hotel gilt. Anfang Januar hat der französische Ausnahmekoch im Hôtel de Paris eine weitere Institution eröffnet: das Restaurant Ômer. Die Speisekarte nimmt Gäste mit auf eine Reise zu den kulinarischen Traditionen Griechenlands, des Libanons, der Türkei sowie von Marokko und Tunesien mit Zwischenstopps an den Küsten Spaniens, Nizzas und Maltas. Gerichte werden mitunter im Sharing-Stil serviert; ein Höhepunkt in der Restaurantgestaltung stellt der „Wine Circle“ dar – ein runder, von einer Wand mit edlen Weinen umgebener Tisch.

Das Restaurant COYA, das 2018 in Monaco Eröffnung feierte, steht nach der Winterpause wieder für Gäste offen, die der lateinamerikanischen Küche verfallen sind. Sie erwartet eine farbenfrohe Innengestaltung mit peruanischer Handwerkskunst und üppigen Pflanzen von Palmen bis Kakteen, eine offen gestaltete Küche, eine Terrasse mit Blick auf das Mittelmeer sowie die Pisco Bar & Lounge mit Shisha Erlebnis und DJ. Serviert werden peruanische Gerichte, mit modernen europäischen Kochtechniken zubereitet und asiatischen Einflüssen komplementiert.

Küchenchef Marcel Ravin hat in seinem Michelin-Sterne-Restaurant Blue Bay im Monte-Carlo Bay Hotel zu Saisonbeginn wieder seinen Chef’s Table „Table de Marcel“ für ausgewählte Gäste geöffnet. Diese genießen hier einen Blick hinter die Kulissen des Sternerestaurants und erleben die Küchenbrigade live am Werk, während sie – bekocht von Ravin persönlich – verschiedene Gerichte in der Restaurantküche verköstigen. Ravin kocht gerne nach den Methoden seiner Großmutter und lässt seine karibischen Wurzeln in seine Gerichte einfließen; so beispielsweise auch in eines seiner Signature Gerichte: ein Bio-Hühnerei mit Trüffel, Maniok und Maracujasaft. Ein Abend am Table de Marcel kostet 520 Euro für zwei Personen und umfasst neben dem Genießermenü einen Aperitif, den Lieblingswein des Sommeliers des Blue Bay und einen Rum aus Martinique. 

Die besten Spots für einen Absacker
Seit Anfang April heißt Nikki Beach Monte-Carlo Gäste wieder in gewohntem Ambiente aus Pool-Lounge, Bar und Club mit Ausblick auf den Stadtstaat und das Mittelmeer willkommen. Während der Pool tagsüber zum Sonnen einlädt, wird in der siebten Etage des Fairmont Hotels am Abend unter dem Sternenhimmel mit Champagner, Cocktails und Gourmetspeisen gefeiert. Jeden Donnerstag ist „Rosé Thursday“ mit diversen Rosé-Weinen, -Champagner und -Cocktails.

Nicht mehr wegzudenken aus Monacos Nachtschwärmerszene ist die berühmte Buddha Bar. Hier entspannen, tanzen und feiern Gäste im Fernost-Lounge-Ambiente mit Buddha Statue unter einer sieben Meter hohen Decke und aufwendiger Deko mit Vertäfelungen, Skulpturen und Stuckarbeiten. Zwei Terrassen unter freiem Himmel laden zum Verweilen in lauen Sommernächten ein. Gäste genießen neben diversen ausgefallenen Cocktails wie dem „Rose Intense“ mit Ruinart Rosé, Brombeercreme und hausgemachtem Hibiskus-Eisenkraut Sirup auch Snackspezialitäten aus China, Japan und Südostasien. Über der Lounge Bar thront Resident DJ Papa mit seinem Equipment und spielt eine Kombination aus Lounge, Chill Out und Weltmusik gepaart mit Ethno-Beats oder Elektro.

Jeden Freitag erwartet Champagnerliebhaber in der Crystal Bar des Hôtel Hermitage ein prickelndes Treffen mit Livemusik. Von 18 bis 23 Uhr genießen Gäste hier eine Auslese besonderer Tropfen - verschiedene Champagner-Jahrgänge möchten probiert werden. Dazu reicht das Servicepersonal ausgewähltes Fingerfood wie Foie Gras Windbeutel oder Seeigel mit Esskastanien. 

Die Bar Américain im Hôtel de Paris ist im Ambiente der 1920er Jahre gehalten und gilt als eine der legendärsten Bars von Monaco. Begründet wird ihr Ruf durch ihr Live-Musikprogramm, das sich im jazzigen Umfeld ansiedelt, sowie die ausgefallenen, hauseigenen Cocktails. Sie tragen klangvolle Namen wie Pulcinella mit frischer Mandarine, Pira Villosum mit einem Duett aus Birne und Kardamom oder der Nussknacker mit Wodka und Haselnusssirup.

Entspannungsprogramm für den Morgen danach
Wer nach einer durchzechten Nacht ein wenig Ruhe genießen möchte, ist im Spa Les Thermes Marins Monte-Carlo genau richtig. Es verbindet auf 6.600 Quadratmetern Fläche die Themen Wellness, Fitness und Gesundheitsprävention mit Blick auf das Mittelmeer. Ebenfalls bietet sich das Spa Metropole by Givenchy im Fünf-Sterne Hôtel Metropole für eine kleine Auszeit an. Während Gäste im Eingangsbereich des Spas opulent von Mamor und goldenen Elementen empfangen werden, wechseln sich in den weiteren Räumen zeitgenössische Materialien mit einer digitalen Pflanzenwand ab. Im Parcours „Heat Experience“ entspannen Spa-Fans nacheinander in einer Sauna, im Hammam, einem Caldarium, einem Eisbrunnen und unter sensorischen Duschen. 

Weitere Informationen zu Monaco finden sich online unter www.visitmonaco.com