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Letzte Aktualisierung: 23.08.2019

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20 neue Betreuungsplätze für Grundschulkinder an der Elsa Brändström-Schule

von Ilse Romahn

(06.06.2019) Stadträtin Sylvia Weber reagiert unmittelbar auf die durch die Eltern der künftigen Grundschulkinder öffentlich gemachten Engpässe bei der Nachmittagsbetreuung.

 „Gemeinsam mit den Trägern der Kinderbetreuungseinrichtungen, insbesondere dem Träger der Erweiterten Schulischen Betreuung an der Schule, dem Stadtschulamt und den Schulleitungen von Elsa Brändström-Schule und Bettinaschule konnte eine kurzfristige Lösung gefunden werden: Das Betreuungsangebot der Erweiterten Schulischen Betreuung an der Schule wird um 20 Plätze erweitert, indem zwei Klassenräume, die zuvor durch die Bettinaschule genutzt worden sind, für die Nutzung für den Betreuungsbereich umgestaltet und ertüchtigt werden. Aktuell werden an der Schule die entsprechenden räumlichen und baulichen Vorbereitungen getroffen, damit die Betreuung der Grundschulkinder nach den Schulferien starten kann“, fasst die Dezernentin zusammen.

„Es ist mir ein großes Anliegen, dass vor Ort in den Stadtteilen beziehungsweise Schulbezirken gemeinschaftlich Lösungen entwickelt werden, die in Folge von allen beteiligten Akteur*innen mitgetragen werden können. Die Sach- und Ortskenntnis und die Kontakte dieser Personen sind unerlässlich und unverzichtbar. Daher freut es mich sehr, dass es in so kurzer Zeit gelungen ist, dieses Betreuungsangebot an der Schule zu realisieren. Ich danke allen Beteiligten sehr für ihr Engagement und die hervorragende Kooperation“, sagt Weber. Vorausgegangen war eine, durch die Dezernentin initiierte stadtteilbezogene Gesamtbetrachtung der Betreuungssituation im Schulbezirk der Elsa Brändström-Schule.

Über die Onlineplattform https://www.kindernetfrankfurt.de können sich Eltern ab sofort für einen Betreuungsplatz für ihre Kinder anmelden und vormerken lassen. Die Platzvergabe an die auf der Homepage vorgemerkten Kinder beginnt.

„Mein langfristiges Ziel ist es, dass jedes Grundschulkind in Frankfurt, das einen Betreuungsplatz benötigt, auch einen bekommt. Ich möchte den Druck und die Sorge von den Familien nehmen, nicht zu wissen, ob die Betreuung ihrer Kinder mit der Einschulung gesichert ist. Für die Familien bedeutet ein Betreuungsplatz, dass sie Beruf und Familie vereinbaren können, das ist von existenzieller Bedeutung“, erläutert Weber abschließend. (ffm)