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Letzte Aktualisierung: 16.04.2021

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15.000 Euro für den Pianisten Ben Kim

LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals 2017 verliehen

von Ilse Romahn

(06.07.2017) Am 4. Juli wurde der amerikanische Pianist Ben Kim im Anschluss an sein Klavierrezital mit dem LOTTO-Förderpreis des Rheingau Musik Festivals ausgezeichnet.

Bildergalerie
Den Scheck über 15000,- € und die Skulptur überreichte LOTTO-Fee Franziska Reichenbacher. Michael Herrmann gab als Preis noch einen Klavierabend auf Sylt dazu.
Foto: Rheingau Musik Festival Konzert GmbH
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Ausgezeichneter Pianist Ben Kim
Foto: Rheingau Musik Festival Konzert GmbH
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Der von der hessischen Lotteriegesellschaft seit 2009 jährlich gestiftete Preis ist mit 15000 Euro dotiert und wird jährlich an ein außergewöhnliches junges Nachwuchstalent des Rheingau Musik Festivals verliehen. „Wer bereits an der Spitze steht, wird in der Regel mit Auszeichnungen überhäuft. LOTTO Hessen aber möchte ausdrücklich besondere Nachwuchstalente auszeichnen, um ihnen den Weg nach oben zu erleichtern“, beschreibt Dr. Heinz-Georg Sundermann, Geschäftsführer von LOTTO Hessen, die Intention des Preises.

Überreicht wurde der Preis und die Skulptur von Lottofee Franziska Reichenbacher.

Jury
Die Jury des LOTTO-Förderpreises setzt sich zusammen aus Christoph Eschenbach, derzeit Generalmusikdirektor des National Symphony Orchestra sowie Generalmusikdirektor des John F. Kennedy Center for the Performing Arts in Washington D.C., dem Intendanten und Geschäftsführer des Rheingau Musik Festival, Michael Herrmann, Dr. Heinz-Georg Sundermann von LOTTO Hessen und den Programmmitarbeitern des Rheingau Musik Festivals.

Jurybegründung
Ihre Wahl des Preisträgers begründen sie wie folgt: „Seine brillante Technik und sein unglaubliches Gespür für interpretatorische Feinheiten sind eine Selbstverständlichkeit. Dass er aber seine Inspiration auf hochalpinen Klettertouren findet oder aus dem ganz normalen Leben schöpft, macht ihn zu einer der wohltuendsten Ausnahmeerscheinungen unter den Pianisten seiner Generation. So viel Natürlichkeit, sympathische Ausstrahlung und angenehme Bescheidenheit gepaart mit größter Virtuosität erlebt man nur sehr selten bei einem Spitzenmusiker.“