Das Online-Gesellschaftsmagazin aus Frankfurt am Main

Letzte Aktualisierung: 23.08.2019

Werbung
Werbung

12 Jahre kontinuierliche Prozessoptimierung in der Patientenbehandlung

Klinikpfad-Workshop am 6. und 7. Juni im Lindner Congress Hotel Frankfurt

von Ilse Romahn

(05.06.2019) Um dem zunehmenden Rationalisierungsdruck im Gesundheitswesen gerecht zu werden, ist eine ständige Weiterentwicklung und Optimierung vorhandener Prozessabläufe unabdingbar. Zudem müssen für eine bestmögliche Patientenversorgung im Krankenhaus alle an der Behandlung beteiligten Bereiche eng zusammenarbeiten.

Zum Thema „12 Jahre kontinuierliche Prozessoptimierung in der Patientenbehandlung“ lädt die Deutsche Gesellschaft für Klinisches Prozessmanagement (DGKPM) e.V., unter Federführung von Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst sowie Senat der DGKPM, zusammen mit dem Gesundheitsnetzwerk Rhein-Main e.V. und weiteren Partnern, am Donnerstag, 6. Juni 2019, und Freitag, 7. Juni 2019, zum jährlichen Klinikpfad-Workshop ins Lindner Congress Hotel nach Frankfurt am Main ein. Der diesjährige 12. Klinikpfad-Workshop steht unter der Schirmherrschaft von Kai Klose, Hessischer Gesundheitsminister, und der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) e.V. Im Rahmen des Kongresses besteht für Ärzte, OP-Pflege sowie weiteres medizinisches Personal wieder die Möglichkeit, an diversen Trainingseinheiten, Themensitzungen (Joint Sessions) und berufsspezifischen Workshops teilzunehmen. Als Kurse werden u.a. minimalinvasive Operationstechniken, multimodale Therapie bei bösartigen Tumoren, Endoskopie, Belegungsmanagement und E-Dokumentation in der Pflege, Kindernotfallversorgung in den ersten Minuten sowie Risikomanagement und Patientensicherheit angeboten.

Im Mittelpunkt des Kongresses steht die Diskussion um Kernprozesse in der perioperativen Medizin. „Über ein Jahrzehnt arbeiten wir an der Verbesserung der perioperativen Medizin auf der prozessualen Ebene. Nur eine fortgesetzte kritische Auseinandersetzung mit den Kernprozessen ermöglicht es, medizinisch begründete Maßnahmen effizient zur Verbesserung der medizinischen Behandlungsqualität umzusetzen“, betont Prof. Schwarzbach und ergänzt: „Ein Ineinandergreifen der Patientenbehandlung im Krankenhaus und über die Sektorgrenzen ist die Basis einer optimalen perioperativen Medizin.“

Medizinische Kernprozesse bedürfen einer berufsgruppenübergreifenden Diskussion. Darum sind Mediziner, die Pflege, medizinische Heilberufe und das Management im Rahmen des Kongresses zur Analyse, Bewertung und Schlussfolgerung aufgerufen. Die Transparenz in der Patientenversorgung, die Prozesskultur für alle Mitwirkenden im Gesundheitswesen und die leitliniengerechte Standardmedizin sind Ziele, die es gilt umzusetzen. „Damit werden Risiken für die Patienten minimiert, ein optimaler Ressourceneinsatz gewährleistet und die veränderten gesetzlichen Vorgaben berücksichtigt“, so Prof. Schwarzbach weiter.

Mehr Informationen zum Programm und Anmeldung: www.KlinikumFrankfurt.de