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Letzte Aktualisierung: 11.12.2018

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Übergangsquartier für mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler

Sylvia Weber und Jan Schneider geben Startschuss für Adorno-Gymnasium und Holzhausenschule

von Ilse Romahn

(28.11.2018) Sylvia Weber und Jan Schneider geben Startschuss für Adorno-Gymnasium und Holzhausenschule

Sylvia Weber und Jan Schneider bei symbolischem Baubeginn für den Schulküchentrakt des Gebäudes für das Adorno-Gymnasium und die Holzhausenschule mit deren Leitern Mathias Koepsell und Josefamaria Hybner-Kauß
Foto: Stadt Frankfurt / Salome Roessler
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Sylvia Weber und Jan Schneider geben Startschuss für Adorno-Gymnasium und HolzhausenschuleBereits zu Beginn des kommenden Schuljahres sollen dort die ersten Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. „Durch die Verwendung vorgefertigter Holzmodule können wir in kürzester Zeit ein hochwertiges Übergangquartier für zwei Schulen errichten“, betont Schneider. „Beide Schulgemeinden können sich auf eine sehr gute Lösung freuen, auf die sie lange gewartet haben“, hebt Weber hervor. Insgesamt werden für das Gebäude, in dem mehr als 2000 Schülerinnen und Schüler lernen werden, rund 56 Millionen Euro investiert.

Das 2015 gegründete sechszügige Adorno-Gymnasium ist derzeit in einer Containeranlage in der Palleskestraße in Höchst untergebracht. Dort werden derzeit die Jahrgänge 5 bis 8 unterrichtet. An diesem Standort ist allerdings nicht genügend Platz, um weitere Jahrgänge aufzunehmen, weshalb ein Umzug zum Schuljahr 2019/20 nötig ist. Die sechszügige Holzhausenschule braucht ebenfalls ein Übergangsquartier, da das unter Denkmalschutz stehende Stammhaus an der Bremer Straße saniert werden muss. An der Miquelallee konnte ein nahegelegener Ausweichstandort innerhalb des Schulbezirks gefunden werden.

Das Projekt wird von dem dezernatsübergreifenden Team „Schulbau beschleunigen“ betreut. Im September haben die Gründungsarbeiten für das temporäre Schulgebäude begonnen. In den kommenden Wochen wird der Küchentrakt erstellt, der im Gegensatz zu den übrigen Gebäudeteilen aus massiven Bauteilen besteht. Die Raumzellen aus Holz werden im Frühjahr aufgestellt. Nach nur rund zehn Monaten Bauzeit soll der vom Architekturbüro gmp entworfene Neubau im Sommer übergeben werden. Obwohl es sich um ein temporäres Gebäude handelt, werden hohe Energiestandards erfüllt. Die Verbrauchswerte der aktuellen Energie-Einsparverordnung werden um 30 Prozent unterschritten.

Das Schulgebäude mit 10.700 Quadratmeter Nutzfläche wird maximal fünf Jahre lang genutzt. Anschließend bezieht das Adorno-Gymnasium seinen endgültigen Standort in geringer Entfernung an der Eschersheimer Landstraße. Das dortige Grundstück plant die Stadt im Zuge eines Tausches vom Land Hessen zu übernehmen. (ffm)