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Letzte Aktualisierung: 25.04.2019

‚Sehen, wo es anzupacken gilt!‘

Oberbürgermeister Feldmann empfängt Stadtbezirksvorsteher im Römer und der neuen Altstadt

von Ilse Romahn

(07.02.2019) Frankfurts Stadtbezirksvorsteher arbeiten in ihren Stadtteilen nah an Problemen. Ein für das Funktionieren unserer Stadt wertvolles Engagement, für das Oberbürgermeister Peter Feldmann bei einem Empfang am Dienstag, 5. Februar, im Namen der Stadtregierung gedankt hat.

Oberbürgermeister Feldmann empfängt Stadtbezirksvorsteher
Foto: Stadt Frankfurt / Rainer Rüffer
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Die 83 Stadtbezirksvorsteher und deren Stellvertreter sind Ehrenbeamte des Magistrats. Als solche vertreten und unterstützen sie dessen kommunalpolitische Ziele. Zugleich agieren sie als Verbindungsglied zwischen Bevölkerung und Verwaltung.

„Sie leiten Anregungen, Beschwerden und Anträge der Bürger weiter. Dazu haben Sie Mängel in den Stadtteilen im Blick und unterstützen den Magistrat bei Informationsveranstaltungen. Stehen Wahlen an, ist Ihre Hilfe gefragt. Ebenfalls übernehmen die Ehrenbeamten wichtige Servicefunktionen. Wer etwa für Renten- oder Ruhegehaltsangelegenheiten eine Bescheinigung braucht, erhält diese von den Stadtbezirksvorstehern“, erläuterte Feldmann.

„Sie sehen die Probleme in den Stadtteilen vor Ort und wissen, wo es anzupacken gilt“, würdigte der Oberbürgermeister deren Arbeit. Denn Anliegen aus den Quartieren hätten es nicht immer einfach, bis in Stadtverordnetenversammlung und Magistrat vorzudringen. Feldmann bezeichnete die Stadtbezirksvorsteher als „Partner für kleine und große Nöte unserer Bevölkerung.“ Ihre Arbeit ermögliche es dem Magistrat, gezielt Stadtteilpolitik zum Wohle der Bevölkerung zu betreiben.

Stadtbezirksvorsteher und Magistrat eint nach Feldmanns Worten mehr als die Suche nach Lösungen im Interesse der Menschen. Gemein sei beiden wie auch den Bürgern die starke Frankfurter Identität. Diese drücke sich seit vergangenem Jahr auch in der neuen Altstadt aus. Deren Entstehung hätten die Bürger mit ganzem Herz begleitet. Feldmann nannte sie „Ausgangspunkt der 800-jährigen Messegeschichte und Grundstein unserer Internationalität“. Zugleich erzähle die Altstadt von Goethe, dem Frankfurter Weinbau sowie von Friedrich Stoltze und der Demokratie. Diese für die Mainmetropole typische Vielfalt vereine das Areal zu einer einzigartigen Balance von Emotionalität und historischen Spuren.

Ein Quartier, das für den Oberbürgermeister immer eine Entdeckungsreise wert ist. Sprach es und brach mit den Stadtbezirksvorstehern zu einer Führung durch die Altstadt auf, wobei er selbst eine der vier Gruppen führte. (ffm)