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Letzte Aktualisierung: 18.10.2019

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‚Dem Wahren, Schönen, Guten‘. Aus dem Frankfurter Musikleben des 19. Jahrhunderts

Vortrag im Institut für Stadtgeschichte

von Ilse Romahn

(12.06.2019) Am Montag, 17. Juni, blickt Andreas Bomba zurück auf das bewegte Frankfurter Musikleben im 19. Jahrhundert, dessen Spuren bis in die Gegenwart führen.

Opernhaus, um 1800
Foto: isg
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Der Vortrag ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts“, die noch bis zum 26. Januar 2020 im Dormitorium des Instituts für Stadtgeschichte zu sehen ist.

„Das kann ich mir in Berlin nicht erlauben!“ staunte Kaiser Wilhelm I., als er das 1880 eröffnete Frankfurter Opernhaus erblickte. Mit finanzieller Hilfe vor allem ihrer jüdischen Bürger hatte sich die Stadt einen strahlenden Tempel geleistet und widmete ihn „dem Wahren, Schönen, Guten“. Neunzig Jahre zuvor hatte dagegen Wolfgang Amadeus Mozart mit seinem Konzert in Frankfurt nur überschaubaren Gewinn gemacht. Das Frankfurter Publikum galt als knausrig. Felix Mendelssohn Bartholdy bemerkte im Jahre 1832, in Frankfurt sei die Musik geschäftsmäßiger, aber viel weniger lustig als an anderen Orten. In den kommenden Jahrzehnten erlebte das kulturelle und musikalische Leben in der Mainmetropole einen beispiellosen Aufschwung. Der Journalist und Historiker Bomba referiert über ein wechselvolles, langes 19. Jahrhundert und schließt mit einem Ausblick auf die einsetzende Moderne.

Der Vortrag am Montag, 17. Juni, beginnt um 18 Uhr im Dormitorium des Karmeliterklosters, Münzgasse 9. Der Eintritt beträgt 4 Euro, ermäßigt 3 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Sitzplatzreservierungen sind nicht möglich.

Weitere Informationen unter http://www.stadtgeschichte-frankfurt.de (ffm)