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Letzte Aktualisierung: 21.08.2019

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»Weiße Flecken« von Martina Droste und Philipp Boos / Premiere am 26. April im Historischen Museum

Jugendperformanceprojekt im Rahmen der Ausstellung »Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern«

von Ilse Romahn

(23.04.2019) Zwölf Jugendliche befragen die Sonderausstellung »Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern« anhand der Exponate und im Hinblick auf ihre eigenen Biografien nach den Funktionen und begleitenden Vorgängen des Vergessens.

In mehreren Stationen, im Spiel und Dialog mit dem Publikum entsteht ein gemeinsamer Gedankenraum, der die Chance bietet, neu und anders auf die Werke der Ausstellung zu blicken: Vergessen ist normal. Wir alle tun es. Ständig. Lautlos und unspektakulär. Erinnern hingegen ist eine Auflehnung gegen den Lauf der Zeit. Gemeinsam sind sie notwendige Komponenten des Lernens, des Begreifens, der Verarbeitung von Erfahrungen. Wie konstruieren wir Erinnern, Vergessen und Identität? Wie bereiten wir uns mit Hilfe dieser Prozesse auf die Zukunft vor?

Regie und Konzept Martina Droste und Philipp Boos. Mitwirkende: Samsom Abraham, Merhawit Berhane, Mohammad Ebrahimzadeh, Livia Jarnagin, Maja Kren, Emmily Krüger, Sean Pfeiffer, Tobias Timnoi, Makeda Totzer, Muriel Valentin, Nora Weber und Daniel Zimmermann.

Premiere ist am Freitag, 26. April, 19.30 Uhr, im Historisches Museum Frankfurt, Neues Ausstellungshaus, Ebene 0
Weitere Vorstellungen: 30.4., 14.5. und 14.6. jeweils um 19.30 Uhr.


"Vergessen – Warum wir nicht alles erinnern" ist eine Sonderausstellung des Historischen Museums.
Die Schau nimmt eine interdisziplinäre Perspektive auf das Vergessen ein. Geschichte, Medizin, Psychoanalyse und Kunst begegnen sich. Ein Ausstellungsschwerpunkt liegt im künstlerischen Blick auf das Phänomen. Werke von 22 international renommierten Künstler*innen durchziehen Themen und Raum der Ausstellung. In diesen Rahmen fügt sich die Kooperation mit dem Schauspiel nahtlos ein.

Gefördert von der Beate Heraeus Foundation

www.schauspielfrankfurt.de