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Letzte Aktualisierung: 14.12.2018

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»Mut und Gnade« von Ken Wilber am 1. Dezember im Bockenheimer Depot

Für die Bühne bearbeitet von Luk Perceval und Marion Tiedtke

von Ilse Romahn

(21.11.2018) Es ist kein Stück, es ist eine wahre Geschichte: Der amerikanische Theoretiker zur transpersonalen Psychologie, Ken Wilber, lernt erst spät seine große Liebe kennen.

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Foto: Schauspiel Frankfurt
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Es ist Liebe auf den ersten Blick oder gar Seelenverwandtschaft, die jedoch schon bald auf dem Prüfstand steht, als seine Frau Treya noch vor den Flitterwochen von ihrer Krebserkrankung erfährt. Es folgen fünf gemeinsame Jahre als Kampf an den Grenzen von Leben und Tod. Dabei geht es immer um die Liebe, um die gemeinsame Suche nach dem Sinn zwischen Hoffen und Bangen. Diese entgrenzende Erfahrung bezeugen die Tagebuchaufzeichnungen und Reflexionen des Paares, die exemplarisch zeigen, wie wir als Menschen um unser Leben ringen zwischen Schuldgefühlen, Angst, Einsamkeit und der Ahnung einer Kraft, die mehr ist als das, was wir in unserer Gesellschaft gemeinhin als Erfolg begreifen.

Der Belgier Luk Perceval, einer der erfolgreichsten Regisseure des zeitgenössischen Theaters, inszeniert zum ersten Mal am Schauspiel Frankfurt. Für diese authentischen Liebesgeschichte entwickelt er mit acht Schauspielern eine choreographisch-performative Darstellung – als Requiem auf die Urkraft des (Über-) Lebens. 

Unter der Regie von Luk Perceval spielen Katharina Bach, Claude De Demo, Sebastian Kuschmann, Rainer Süßmilch, Luana Velis, Andreas Vögler, Uwe Zerwer und Patrycia Ziolkowska.

Uraufführung am 1. Dezember, 19.30 Uhr, im Bockenheimer Depot; die nächsten Vorstellungen: 2./4./8./9./10./14./15./21./22. Dezember 2018.

www.schauspielfrankfurt.de