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Letzte Aktualisierung: 18.10.2019

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Straßennamen zwischen Orientierungs- und Erinnerungsfunktion

von Ilse Romahn

(20.09.2019) In der Reihe „Frankfurter Familiengeschichte(n) in Straßennamen“ spricht Prof. Rainer Pöppinghege im Karmeliterkloster, Dormitorium, über Straßennamen zwischen Orientierungs- und Erinnerungsfunktion am 23. September, 18 Uhr.

Vortragsveranstaltung
Foto: ISG / Jutta Zwilling
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In Deutschland existieren rund 1,3 Millionen innerörtliche Straßen – sie alle tragen einen Namen. Während eine Bahnhofstraße oder eine Lindenallee keine erinnerungspolitische Funktion besitzen, ist das bei einem Friedrich-Ebert-Platz oder einer Konrad-Adenauer-Straße anders: Sie sind Ankerpunkte einer in der Regel ehrenvollen Gedenkabsicht.

Rainer Pöppinghege, Historiker an der Universität Paderborn, gibt einen Überblick über die Benennungskonjunkturen und -eingriffe der letzten 150 Jahre in Deutschland. Er zeigt, dass die historisch-politischen Straßennamen einen Eindruck davon vermitteln können, was frühere Generationen für ehrungswürdig befanden. Zur Sprache kommen im Vortrag außerdem verschiedene Umbenennungen jüngeren Datums, die besonders intensiv debattiert wurden.

Der Vortrag bildet den Auftakt der Reihe „Frankfurter Familiengeschichte(n) in Straßennamen“, die die Gesellschaft für Frankfurter Geschichte e. V. in Kooperation mit dem Institut für Stadtgeschichte veranstaltet.

Eintritt: 4 €, ermäßigt 3 €, frei für GFG-Mitglieder (mit Ausweis).