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Letzte Aktualisierung: 21.03.2019

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„Wir streiken, bis ihr handelt!“ – weltweiter Klimastreik auch in Frankfurt am Main

von Ilse Romahn

(14.03.2019) Junge Menschen (Schüler*innen und auch Studierende) streiken in Frankfurt am Main, genauso wie auch in fast 100 Ländern weltweit, für eine lebenswerte Zukunft.

Am 15. März 2019 streiken in Frankfurt erneut Schülerinnen, Schüler, Studierende und junge Menschen für ihre Zukunft. Der Streik beginnt um 12 Uhr an der Bockenheimer Warte und am Hauptbahnhof. Die zwei Züge werden sich dann am Opernplatz treffen und zusammen in Richtung Römerberg laufen. Am Römerberg wird eine Kundgebung stattfinden, gefolgt von einer zeremoniellen Übergabe der Stellungnahme der Wissenschaftler*innen und einer Podiumsdiskussion. An der Podiumsdiskussion werden Janine Wissler (DieLinke), Kaweh Mansoori (JUSOS Hessen) und eine Abgeordnete der Grünen teilnehmen. Von der CDU und FDP kam (bisher) keine sichere Zusage.

Diesen Freitag protestieren junge Menschen in über 1000 Städten in fast 100 Ländern weltweit für eine konsequente und zukunftsfähige Klimapolitik, sowiefür die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und des 1,5°-Ziels. In Deutschland alleine werden sich am Freitag junge Menschen in über 170 Städten den Protesten der Fridays For Future-Bewegung anschließen.

Nachdem bereits in den vergangenen Wochen jeden Freitag tausende Schülerinnen und Schüler in Deutschland gestreikt haben, streiken an diesem Freitag junge Menschen weltweit zur gleichen Zeit. Die demonstrierende Jugend ist überzeugt, dass es an der Zeit ist, weniger auf Konzern- und mehr auf Bürgerinteressen zu hören.

“Ich finde es einfach peinlich anzusehen, dass unsere Politiker*innen nicht handeln, obwohl sich jede*r einzelne den Gefahren des Klimawandels ganz genau bewusst ist.”, kommentiert Leonie Sophia aus Frankfurt am Main.

Die Bewegung Fridays for Future folgt dem Beispiel Greta Thunbergs, die seit August 2018 jeden Freitag vor dem Parlament in Stockholm demonstriert. In Deutschland streiken mittlerweile mehrere zehntausend junge Menschen in über 200 Städten.

“Wenn wir jetzt nicht für unsere Zukunft streiken, dann wird nicht nur unser Leben verkürzt, wir sind dann auch dafür verantwortlich, dass unsere Nachkommen nie das Licht der Welt erblicken werden.” fügt Paul Harder aus Frankfurtam Main hinzu.

fridaysforfuture.de  frankfurt@fridaysforfuture.de