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Letzte Aktualisierung: 16.11.2018

„Römisches Leben im späteren Offenbach – Alltag an der Limesgrenze“

Führung im Haus der Stadtgeschichte Offenbach am 11. November

von Ilse Romahn

(08.11.2018) Die Führung „Römisches Leben im späteren Offenbach – Alltag an der Limesgrenze“ mit Museumsführerin Monika Krämer findet am Sonntag, 11. November, 11 Uhr, im Haus der Stadtgeschichte Offenbach statt.

An vielen Stellen im heutigen Offenbacher Stadtgebiet, insbesondere in Bürgel und in Bieber, ist für die Epoche der Antike römisches Leben nachweisbar. Nach einem Krieg Kaiser Domitians gegen den germanischen Stamm der Chatten (83/84 n. Chr.) hatte der Limes als befestigte römische Reichsgrenze auch in Regionen nördlich des Mains angelegt werden können. Im Vorland des Taunus entwickelte sich römisches Siedlungsland. Die Gründung der Provinz Germania Superior mit der Hauptstadt Mogontiacum (Mainz) erlaubte die planmäßige Besiedelung, ehe im Jahr 260 n. Chr. der Alamannensturm als germanischer Angriff erfolgte und auch das spätere Offenbacher Gebiet dauerhaft vom Römerreich losriss.

Eintritt: 2,50 Euro