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Letzte Aktualisierung: 22.10.2019

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„Frankfurter Forum Junges Theater 2019“ diskutiert Zukunft des Kinder- und Jugendtheaters

von Ilse Romahn

(09.10.2019) Das „Frankfurter Forum Junges Theater 2019“ steht allen offen, die im Theater für junges Publikum arbeiten oder daran interessiert sind.

In verschiedenen Workshops und Vorträgen werden Inklusion im Theater oder die Zukunft von Schauspiel an der Schule diskutiert, aber auch Themen, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer selbst einbringen.

Staatssekretärin Ayse Asar eröffnet das „Frankfurter Forum Junges Theater 2019“ am Donnerstag, 10. Oktober, um 14:00 Uhr, im Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, 60316 Frankfurt am Main.       

Das „Frankfurter Forum Junges Theater“ ist eine gemeinsame Veranstaltung des Kinder- und Jugendtheaterzentrums in der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in Frankfurt und dem ebenfalls dort ansässigen Künstlerhaus Mousonturm. Auf dem Programm stehen Entwicklungen, die vor allem hinter der Bühne immer drängender zur Sprache kommen: etwa die Frage, wie Theatermacherinnen und Theatermacher auf Augenhöhe mit behinderten Künstlerinnen und Künstlern, aber auch Zuschauerinnen und Zuschauern zusammenarbeiten können oder wie machtkritische und diversitätssensible Sprache im Theaterbetrieb aussehen kann. Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst fördert die Veranstaltung mit 8.000 Euro. 

Staatssekretärin Ayse Asar: „Kinder und Jugendliche sehen und verstehen die Welt auf ihre ganz eigene Weise. Das Theater hilft, diesen besonderen Blick auf die Dinge aufzugreifen und zu verarbeiten. Das ist eine komplexe Aufgabe, die nur gelingt, wenn Diversität und kulturelle Vielfalt vor und hinter der Bühne abgebildet werden. Das ,Frankfurter Forum Junges Theater‘ diskutiert diese Herausforderung, indem es nicht nur professionelle Theatermacherinnen und -macher zu Wort kommen lässt, sondern auch alle anderen, die sich für das Thema interessieren. Diese Offenheit und Bereitschaft, sich auf andere Standpunkte einzulassen, ist nicht nur auf und hinter der Bühne, sondern auch in der Gesellschaft insgesamt notwendig. Ich gratuliere daher allen Beteiligten zu einem äußerst interessanten und ambitionierten Programm und wünsche anregende Diskussionen und spannende Tage.“