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Letzte Aktualisierung: 22.02.2019

„Erfreuliche Nachricht für Pendler“ / Al-Wazir begrüßt Eschborner Beschluss zur Regionaltangente West

von Ilse Romahn

(11.02.2019) Als erfreuliche Nachricht für die Pendler im Rhein-Main-Gebiet begrüßt Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Tarek Al-Wazir den Beschluss der Eschborner Stadtverordneten zur Regionaltangente West (RTW). „Damit ist sichergestellt, dass es mit diesem eminent wichtigen Vorhaben vorangeht“, erklärte Al-Wazir. „Ich freue mich, dass die Landesregierung zur Lösung des Konflikts beitragen konnte.“

Die Stadtverordnetenversammlung von Eschborn hatte am Donnerstagabend Mittel für eine Kapitalaufstockung der RTW-Planungsgesellschaft freigegeben. Damit ist gleichzeitig der Weg frei für den Beitritt der Stadt Bad Soden und der Gemeinde Sulzbach. Vorangegangen waren längere lokale Diskussionen über die Auswirkungen des Vorhabens auf einen geplanten Autobahnanschluss und auf Radwege. Nach einem Treffen im Hessischen Wirtschaftsministerium konnten die Bedenken überwunden werden.  

Die RTW soll von Bad Homburg aus westlich an der Frankfurter Peripherie entlang über den Flughafen nach Dreieich und Neu-Isenburg verlaufen. Pendlern aus dem nordmainischen Umland erspart sie damit unter anderem auf dem Weg zum Flughafen den zeitraubenden Umstieg im Frankfurter Hauptbahnhof. „Die RTW hat das Potenzial, viele Tausend Autofahrer zum Wechsel auf den ÖPNV zu bewegen und damit auch das Straßennetz zu entlasten“, erläuterte Al-Wazir.  

Die Kapitalaufstockung sichert die Mittel für die weiteren Planungen und die laufenden Planfeststellungsverfahren. Auch eine Abzweigung über Sulzbach nach Bad Soden ist geplant. Deshalb treten beide Kommunen nun der Gesellschaft bei. „Die RTW wächst“, kommentierte Al-Wazir. „Wir brauchen tangentiale Verbindungen, um das bisher auf den Frankfurter Hauptbahnhof ausgerichtete Schienennetz zu ergänzen.“       
 
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