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Letzte Aktualisierung: 21.06.2018

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„Das Jahr der Revolte. Frankfurt 1968"

Lesung und Gespräch mit Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger

von: Ilse Romahn

(22.05.2018) Das Jahr 1968 hat in keiner deutschen Stadt solche Spuren hinterlassen wie in Frankfurt am Main. Mit Berlin war die Stadt eines der Hauptzentren der Studentenproteste, deren Einflüsse auf das gesellschaftliches Leben und Kultur bis heute spürbar sind.

Nicht nur Studierende schließen sich 1968 zu einer bundesweiten Bewegung zusammen. Die Aktivitäten greifen schnell auf die Schulen über, wo sich Jugendliche gegen das autoritäre Bildungssystem zur Wehr setzen und Mitspracherechte und Selbstbestimmung einfordern. Sie besetzen Schulämter und Straßenbahnen und marschieren Seite an Seite mit Anführern wie Rudi Dutschke gegen Notstandsgesetze und Vietnamkrieg.

Was trieb junge Menschen 1968 bis 1972 auf die Straße und was bewegt sie heute?

Anlässlich der Ausstellung „Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1969-1972" laden Claus-Jürgen Göpfert und Bernd Messinger, am Mittwoch, 23. Mai, in das Museum für Kommunikation Frankfurt ein, um mit Jugendliche von damals und heute ins Gespräch zu kommen. In ihrem Buch „Das Jahr der Revolte. Frankfurt 1968" verarbeiten die beiden Autoren – selbst damals Jugendliche – zahlreiche Zeitzeugenberichte und gehen dem legendären Jahr 1968 in Frankfurt auf die Spur.

Die Ausstellung „Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1969-1972" rückt erstmals die Schülerrevolte mit ihren Beweggründe, Facetten und Folgen in den Fokus und ist an diesem Abend geöffnet.

Termin: Mittwoch, 23. Mai 2018, 19 Uhr, im Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53.

Kosten: Museumseintritt